Tarnower Denkmäler


               
1.
Das Denkmal von Johannes Paul II
Der Ort:
Der Kathedralenplatz, neben der Tarnower Kathedrale
Der Autor:
Krakauer Bildhauer Bronisław Chromy
Die Enthüllung des Denkmals:
29 Juni 1981
Beziehung zu Tarnów:
Als Krakauer Bischof und Metropolit besuchte Karol Wojtyła oft Tarnów. Vom 9. bis zum 10. Juni 1987 kam der Papst Johannes Paul II. nach Tarnów. Während seiner Pilgerfahrt am 9. Juni sagte er "Ihr könnt gar nicht verstehen, wie sehr ich es liebe, nach Tarnów zu kommen".
Es ist eins der ersten Denkmäler von Johannes Paul II. in der Welt. Das Denkmal befindet sich an der südlichen Wand des Presbyteriums der Tarnower Kathedrale. Die in Bronze gegossene Gestalt des Heiligen Vaters (im liturgischen Gewand und mit den ausgestreckten Armen) ist 5 Meter hoch.
2.
Das Denkmal für Kriegs- und Faschismusopfer
Der Ort:
Narutowicz - Straße, vor dem Alten Friedhof
Der Entwurf und die Ausführung:
Bildhauern Bogdana und Anatol Drwal
Die Enthüllung des Denkmals:
1966 (am 26. Jahrestag des ersten Transportes von KL - Häftlinge nach Auschwitz)
Das Denkmal besteht aus zwei Teilen: der erste Teil stellt drei kniende Märtyrergestalten und der zweite die architektonische Form aus Zement mit zwei „Grundwalder“ Schwerter dar.
An der Stirnwand des Denkmals von der Narutowicz - Straße wurden nur Daten graviert: 1939 - 1945, und an der Rückwand dagegen steht die Inschrift: „Zu Ehren von den 4500 Einwohnern Tarnows und der Umgebung - den Opfern der Deutschen Faschismus und den Helden, die im Kampf mit dem Angreifer für die Unabhängigkeit der Heimat in den Jahren 1939 - 1945 gefallen sind.“
3.
Das Denkmal von Sandor Petöfi
Der Ort:
Die Grünanlage von Petöfi, an der Krakowska - Straße
Der Entwurf und die Ausführung:
ein unbekannter ungarischer Bildhauer
Die Enthüllung des Denkmals:
1973, die Gabe einer ungarischen Stiftung für die Stadt Tarnów
Beziehung zu Tarnów:
Sandor Petöfi (1823 - 1849) kämpfte als Adjutant unter dem General Józef Bem im ungarischen Freiheitskampf im Jahre 1848 – 49.
Die bronzene Büste des Dichters steht auf einem gemauerten und mit Granit gedecktem Postament. Im Hintergrund des Denkmals befindet sich eine räumliche Komposition aus Beton. Das Memorial ist von einer Grünanlage umgeben, zu der das Sekler - Tor führt. (Es ist in seiner Art das zweite Tor in Polen neben dem in Stary Sącz). Das Sekler - Tor wurde der Stadt Tarnów im Mai 2001 von den Seklern (ungarischen Zimmerleute) übergegeben.
4.
Das Denkmal von Adam Mickiewicz
Der Ort:
Mitte des Kazimierz Wielki Platzes
Der Autor:
Krakauer Bildhauer Tadeusz Błotnicki
Die Enthüllung des Denkmals:
26 November 1900
Zum 100. Jahrestag der Geburt und zum 45. Jahrestag des Todes von Adam Mickiewicz haben die Tarnower die bronzene Büste des Nationaldichters gestiftet. Das Denkmal steht auf einem Postament, das aus rotem Granit errichtet wurde. Es ist 4,5 Meter hoch und steht zwischen den reich verzierten Kandelabern. Es geht das Gerücht um, dass das Denkmal relativ unbeschadet die Okkupation überstand, weil man den Deutschen einredete, dass diese Büste Johan Wolfgang Goethe präsentiert
5.
Das Denkmal von „Mercury“
Der Ort:
Der Sanguszko Park in Tarnów - Gumniska, hinter dem Palast
Es ist eine Replik der Statue von Mercury (der römische Gott des Handels) aus dem Jahre 1580, die sich in Florenz befindet. Das Denkmal stellt die nackte Gestalt des geflügelten Gottes dar, der auf den Zehenspitzen seines linken Fußes balanciert. Mercury hält einen Schlangenstab (Zeichen des Glücks und des Friedens) in der Hand und auf dem Kopf trägt einen Flügelhelm.
Die Statue wurde wahrscheinlich von einem der Sanguszko (einem damaligen Inhaber des Palastes) in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Italien nach Gumniska gebracht.
6.
Das Denkmal von Wincenty Witos
Der Ort:
Der Baumplatz ( Plac Drzewny), an der Lwowska - Strasse
Der Autor des Entwurfes von der Skulptur:
Doz. Józef Potępa - Akademie der Bildenden Künste in Krakau
Die Autoren von dem Postament und der Umgebung:
Architekt Julian Klimek (Krakau) und Ing. Inga Kłosowicz (Tarnów)
Die Enthüllung des Denkmals:
8 Oktober 1988
Beziehung zu Tarnów:
Wincenty Witos, (1874 - 1945) aus nahe gelegenem Dorf Wierzchosławice war Gründer der Volksbewegung, Politiker und Ministerpräsident der Polnischen Republik in der Zwischenkriegszeit.
Das prächtige Monument: die stehende Gestalt aus Bronze wurde auf einem Granitpostament gestellt.
7.
Grabmal des Unbekannten Soldaten
Der Ort:
Der Katyń - Opfer Platz, an der Wałowa - Straße
Der Entwurf und die Ausführung:
Tarnower Bildhauer Bronisław Kukla
Die Enthüllung des Denkmals:
28 Juni 1931.
Das erste Denkmal, das den Unbekannten Soldaten gewidmet wurde, war eine Gedenktafel mit der Inschrift: „Zu Ehren vom Unbekannten Polnischen Soldaten, der für die Heimat in den Jahren 1914 - 1920 gefallen ist“, die in der Nacht vom 20. zum 21. Juni 1925 auf dem Kazimierz Wielki Platz anonym angebracht wurde.
Das gegenwärtige Denkmal entstand auf Anregung von der Tarnower Filiale der Polnischen Helden-Gräberfürsorge im Jahre 1931. Das Denkmal hat die Form des Grabhügels und wurde aus dem künstlichen Porphyr und den erratischen Blöcken errichtet. Ein großes, modernes Postament, auf dem sich ein hohes, eisernes Grablicht (ein Symbol der Öllampe) befindet, zeichnet das Denkmal aus. (Einige Monate nach der Enthüllung des Denkmals, wurde in das Innere des Grablichtes die Erde aus dem Friedhof der Polnischen Legionäre in Łowczówek beigesetzt).
8.
Das Denkmal von Kazimierz Brodziński
Der Ort:
Piłsudskiego - Straße, vor dem Gebäude eines Allgemeinbildenden K. Brodziński - Lyzeums Nr. 1
Der Autor:
Krakauer Bildhauer, Prof. Walery Gadomski (1833 - 1911) – Akademie der Bildenden Künste in Krakau
Die Enthüllung des Denkmals:
17 Juli 1884
Beziehung zu Tarnów:
Kazimierz Brodziński wurde am 8. März 1791 in Królówka bei Bochnia geboren und starb in Dresden im Jahre 1835. In dem Tarnower Gymnasium lernte er die deutsche Sprache und Literatur.
Ein Initiator des Entwurfes war Direktor des 1. Gymnasiums in Tarnów - Bronisław Trzaskowski. Die bronzene Büste des Publizisten und Dichters der Romantikepoche steht auf einem hohen und reich verzierten Postament.
9.
Das Denkmal von Józef Szujski
Der Ort:
Piłsudski - Straße, vor dem Gebäude eines Allgemeinbildenden K. Brodziński - Lyzeums Nr. 1
Der Autor des Denkmals:
Krakauer Bildhauer Piotr Kozakiewicz (1837 - 1893)
Der Autor des Postaments:
Tarnower Steinbildhauer Jan Czuba
Die Enthüllung des Denkmals:
1886r.
Beziehung zu Tarnów:
Józef Szujski wurde am 16. Juni 1835 in Tarnów geboren und starb in Krakau am 7. Februar 1883. Ein berühmter polnischer Politiker, Professor der Jagiellonen - Universität und Mitbegründer der Monatschrift „Przegląd Polski“. Józef Szujski gehörte auch zu der politischen Gruppierung „Stańczyki“
Ein Initiator des Denkmals, ähnlich wie beim Brodziński - Denkmal, war Bronisław Trzaskowski - Direktor des 1. Gymnasiums in Tarnów. Die bronzene Büste steht auf einem hohen und steinernen Sockel.
10.
Das Denkmal von Ludwik Solski
Der Ort:
Mickiewicz - Straße, vor dem Tarnower Theater namens L. Solski (das ehemalige Gebäude von „Sokół“)
Der Autor:
Xawery Dunikowski (1875 – 1964) – der hervorragende polnische Bildhauer
Die Enthüllung des Denkmals w Tarnowie:
1905r.
Beziehung zu Tarnów:
Im September 1945 im neu entstandenen Städtischen Kulturhaus, das im ehemaligen „Sokół“ - Gebäude untergebracht wurde, entstand das Alte Theater des Städtischen Kulturhauses, das aber schon am 28. Oktober des gleichen Jahres unter dem Namen „Das Städtische L. Solski - Theater“ funktionierte. Ludwik Solski war nicht nur Regisseur, sondern auch Schauspieler. Er spielte u.a. die Rolle Dyndalski in „Zemsta“ von A. Fredro. Das Denkmal war ein Geschenk von Solski für „sein“ Theater.
Das Denkmal stellt die bronzene Büste des Schauspielers in einer Rolle dar.
11.
Das Denkmal des Ersten Transports
Der Ort:
Der Platz der Auschwitz - Häftlinge, vor dem ehemaligen Badehaus (eine Mykwa)
Der Autor:
Otto Schier, Tarnower Architekt
Beziehung zu Tarnów:
Auf diesem Platz, wo sich das denkwürdige Denkmal befindet, wurde am 14. Juni 1940 eine Gruppe von 728 Menschen (Polen aus Tarnów und Umgebung) vor dem Badehaus aufgestellt und in Begleitung von Nationalsozialisten zum Bahnhof in Tarnów gebracht. Die Häftlinge wurden ins Konzentrationslager nach Auschwitz abtransportiert.
Das Denkmal wurde aus dem Stein und Beton errichtet.
12.
Das Denkmal der Stalinismus - Opfer
Der Ort:
Der Platz der Stalinismus - Opfer
Die Autoren:
: Professor Stefan Daus - der Krakauer Bildhauer, Doktor Wojciech Kosiński – der Krakauer Architekt
Die Enthüllung des Denkmals:
2000
Der Grundstein des Denkmals wurde am 16. Juni 1999 während des Gottesdienstes in Stary Sącz vom Johannes Paul II. angeweiht. Die bronzene Gestalt einer Frau symbolisiert Polen, aus deren Hand drei Adler wegfliegen. Die Felsen, auf den sich die Skulptur befindet, sind aus rotem Granit errichtet.
Das tragische Schicksal der Verfolgten drückt die symbolische Form vom verletzten Vogel aus, der mit den wegfliegenden Adlern mit einem Victoryzeichen verbunden wurde. Das bronzene Denkmal ist 6 Meter hoch und steht auf einem Postament in der Form von zwei gebrochenen Platten, die die Zerrissenheit von Polen nach dem II. Weltkrieg symbolisieren. Die Steinelemente bereichern die bronzenen Flachreliefs, die das Symbol von kämpfendem Polen, dem Sibirier - Verband, das Symbol von Katyń, sowie das Symbol des Verbands Politischer Häftlinge des Stalinismus, und Daten der nächsten Kämpfe für die neue Gestalt der Heimat darstellen.
Das Denkmal entstand auf Anregung des Gesellschaftlichen Komitees für den Bau des Stalinismus - Opfer Denkmals in Tarnów. Es ist die Verehrung der Małopolska Gesellschaft für die Opfer des stalinistischen Völkermords und der Unterdrückung in den Jahren 1939 – 1956. Das Denkmal ist den in Katyn, Charków, Twer und anderen Orten in der Sowjetunion ermordeten Polen, sowie den getöteten Verbannten in Sibirien und den vom NKWD ermordeten Soldaten der Polnischen Heimatarmee gewidmet.
13.
Das Denkmal von Józef Bem
Der Ort:
Wałowa - Straße, vis-à-vis dem Gettohelden - Platz
Die Autoren des Denkmals:
Bogdana Drwal - die Tarnower Bildhauerin und Stefan Niedorezo - (der Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Krakau)
Die Autoren des Postaments:
der Entwurf: Otto Schier, der Ausführender: Meistersteinmetz – Eugeniusz Kłak
Die Enthüllung des Denkmals:
11. Mai 1985
Beziehung zu Tarnów:
General Józef Bem - Volksheld der Polen und der Ungarn wurde am 14. März 1794 in Tarnów geboren und ist am 10. Dezember 1850 in Aleppo (Syrien) gestorben. Die Asche des Generals wurde 1929 feierlich in seine Heimatstadt Tarnów gebracht und in einem prächtigen Mausoleum im Strzelecki Park gelegt. Da Józef Bem zu islamischem Glaube übertrat (er wechselte auch den Namen zu Murad Pasza), konnte er nicht in der Tarnower Kathedrale beerdigt werden.
Das Monument entstand dank der Opferwilligkeit der Tarnower Gesellschaft der Ungarnfreunde. Es stellt den General in einer ungarischen Uniform dar. Die Gestalt des Helden wurde im Tarnower Gieβereitrieb von Roman Sapa in Bronze gegossen und auf einem Granitsockel aufgestellt. Nicht nur in Tarnów, sondern auch in Ostrołęka und Budapest gibt es Denkmäler von Józef Bem. Bemowo - das Warschauer Stadtviertel verdankt eben dem Helden den Namen.
14.
Das Mausoleum von General Józef Bem
Der Ort:
Der Strzelecki Park
Der Autor:
Adolf Szyszko - Bohusz (in den Jahren 1922 - 1927 Professor der Akademie der Bildenden Künste in Krakau)
Die Enthüllung des Denkmals:
30. Juni 1929
Beziehung zu Tarnów:
General Józef Bem - Volksheld der Polen und der Ungarn wurde am 14. März 1794 in Tarnów geboren und ist am 10. Dezember 1850 in Aleppo (Syrien) gestorben. Die Asche des Generals wurde 1929 feierlich in seine Heimatstadt Tarnów gebracht und in einem prächtigen Mausoleum im Strzelecki Park gelegt. Da Józef Bem zu islamischem Glaube übertrat (er wechselte auch den Namen zu Murad Pasza), konnte er nicht in der Tarnower Kathedrale beerdigt werden.
In der Mitte des Teiches im Stadtpark wurde das Mausoleum errichtet, das die Form eines an sechs Säulen gelehnten Sarkophags mit korinthischen Kapitellen annimmt. An den Sarkophagwänden gibt es: Daten: 1794 (Geburtsdatum), 1850 (Todesdatum), 1929 (Ausfuhr seiner Asche nach Tarnów) Inschriften: auf Polnisch „Józef Bem“, auf Ungarisch (übersetzt als „Väterchen Bem, der Freiheitskämpfer um die ungarische Unabhängigkeit“), auf Türkisch mit dem arabischen Alphabet geschrieben „Ferik Murad Pasza“

Auf einer zweistufigen Platte, die aus dem Wasser auftaucht, wurden die Säulen des Mausoleums aufgestellt. Sie sind mit den Steinkugeln (das Symbol der Artillerie, in der Józef Bem diente) umgeben und mit den bronzenen Ketten verbunden.
15.
Das Denkmal des Heiligen Franz
Der Ort:
Bernardyńska - Straße 13, im Außenhof des Benediktinerklosters
Der Autor:
Stefan Niedorezo - Krakauer Bildhauer, der Mitautor des Józef Bem Denkmals an der Wałowa - Strasse
Die Enthüllung des Denkmals:
1985. Das Denkmal zeigt die stehende Figur des Heiligen Franz, die aus dem künstlichen Stein errichtet wurde. Zu seinen Füßen liegt ein Hund.
16.
Das Denkmal für die Opfer des Antifeudalen Bauernaufstands in Galizien
        1846
Der Ort:
Der Alte Friedhof in Tarnów - Zabłocie (nahe des Denkmals der Aufständischen)
Die Enthüllung und Ausführung des Denkmals:
1999
Das Denkmal hat die Form des gewölbten Kopfsteinpflasters aus Marmor- und Granitwürfel. An der Inschrifttafel steht geschrieben: „Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde“ sowie eine Namensliste von 53 Menschen, die während dieser Ereignisse gefallen sind.
17.
Das Denkmal für die gefallenen Soldaten im Januaraufstand 1863
Der Ort:
Der Alte Friedhof in Tarnów - Zabłocie (nahe des Denkmals für die Opfer des Antifeudalen Bauernaufstands 1846)
Die Enthüllung und Ausführung des Denkmals:
Die Zwischenkriegszeit
Das Denkmal - ein Grab aus dem Sandstein wurde mit einem Kreuz gekrönt. Die Grabstätte ist mit einer Inschrifttafel besetzt, auf der geschrieben steht: "Für die gefallenen Soldaten 1863". An dem Grabmal wurden Marmortafeln angebracht, und darauf stehen die Namen von 300 gefallenen Soldaten im Januaraufstand. Rund um das Denkmal befinden sich die Ruhestätten der gefallenen Legionäre und das Grabmal von Rufin Piotrowski (der Aufständische, Autor der Tagebücher und Tarnower Lehrer), der in Tarnów 1872 gestorben ist.
18.
Das Denkmal für die ermordeten Juden
Der Ort:
Der jüdische Friedhof, Szpitalna - Straße
Der Autor:
Dawid Beker - der Bildhauer
Die Enthüllung des Denkmals:
1946
Das Denkmal zum Andenken an die Tarnower Juden, die auf dem jüdischen Friedhof von den Nazis ermordet wurden. Das Monument hat die Form der abgebrochenen Säule (das einzige erhaltene Element der, in den Jahren 1939 - 1941, niedergebrannten Synagoge). An dem Pfeiler ist eine Inschrifttafel angebracht, auf der geschrieben steht: „Hier liegen 25 Tausend Juden begraben, die bestialisch von den Nazis in dem Zeitraum vom 11. Juni 1942 bis 5. Mai 1943 ermordet wurden.“
19.
Das Denkmal - ein Mausoleum zu Ehren von den Soldaten der Grauen
        Reihen
Der Ort:
Kommunalfriedhof in Tarnów - Mościce, Czarna Droga - Straße
Die Enthüllung des Denkmals:
1975
Es ist ein Denkmal aus Beton, auf dem sich eine Namensliste von 23 gefallenen Soldaten befindet (der Jüngste von den Kämpfenden war 12 Jahre alt und der Älteste 47). Es gibt auch ein Zitat von B. Jastrun: "Das, was zum Kodex der Geschichte sein wird... habt ihr mit dem Blut und Hoffnung geschrieben" sowie die Inschrift: "Sie sind im Kampf mit dem deutschen Okkupanten in den Jahren 1939 - 1945 gefallen.”
20.
Das Denkmal für das Schützen - Regiment zu Pferde Nr. 5
Der Ort:
Matka Boska Fatimska – Allee, neben der Rettungsstation
Der Autor:
der Oberleutnant Ujeski
Die Enthüllung des Denkmals:
9. September 1923
Die Enthüllung der Gedenktafel:
8. Juni 1929
Das 3 Meter hohe Denkmal entstand auf Anregung vom Kommandanten Aleksander Ehbar auf dem Kasernengelände Namens „Kłuszyńska Jazda“ in Tarnów. Das Monument ist den gefallenen Soldaten und den Offizieren vom Regiment gewidmet.

Ein Denkmal aus Beton in der Form des Obelisken ist mit einem Adler gekrönt, der seine Flügel ausbreitet. Der Obelisk ist mit einer Inschrifttafel besetzt, auf der geschrieben steht: „Zu Ehren den bei der Heimatverteidigung gefallenen Offizieren und Soldaten des Schützen - Regiments zu Pferde Nr. 5 – Freunde. 1920 – 1923”.
21.
Das Denkmal der Polnischen Soldaten, gefallenen am 6. und 7. September
        1939
Der Ort:
Krzyska – Straße, der Kommunalfriedhof in Tarnów - Krzyż
Die Enthüllung des Denkmals:
1945.
Die Inschrift an dem aus dem Beton errichteten Denkmal lautet: „Ewige Ehre den Helden, die für die Freiheit der Heimat 1945 gefallen sind”, sowie ungefähr ein Hundert Namen von den gefallenen Soldaten.
22.
Das Denkmal für die sowjetischen Soldaten
Der Ort:
Krzyska – Straße, der Kommunalfriedhof in Tarnów - Krzyż
Die Enthüllung des Denkmals:
1945.
Es ist ein Sandsteinobelisk für die, die während der Befreiung der Tarnower Erde in den Jahren 1944 - 1945 gefallen sind. An der Inschrifttafel gibt es: „Ehre und Ruhm den Soldaten, die für Freiheit der Sowjetunion und Polen gefallen sind”.
23.
Die Bimah – die Überreste der alten Tarnower Synagoge
Der Ort:
Der Rybny Platz, Judenstraße (ul. Żydowska)
Das sind die Überreste von der ältesten, gemauerten Tarnower Synagoge, die nach 1661 gebaut wurde. Während der Okkupation im November 1939 wurde die “Alte Synagoge“ von den Nazis niedergebrannt und drei Jahre später zerstört. Es ist nur die Bimah erhalten geblieben. Die “Neue Synagoge”, deren Bau im Jahre 1908 beendet wurde, haben auch die Nazis zerstört.
24.
Das Denkmal des Heiligen Stanisław
Der Ort:
Pszennna - Straße, die Kirche des Heiligen Stanisław Kostka (Tarnów Zbylitowska Góra)
25.
Das Denkmal „Zur Warnung der Fahrer“
Der Ort:
Krakowska - Straße, Kreuzung mit der Liściasta - Straße
Das Denkmal stellt 4 Kreuze und einen Fahrer dar. Jedes Kreuz symbolisiert ein Kind, das an diesem Ort im Juni 1990 wegen des betrunkenen Autofahrers ums Leben gekommen ist. Das Monument warnt vor der verantwortungslosen Fahrt unter Alkoholeinfluss. Am Denkmal wurde geschrieben: „Fahrer! Trink nicht! Du kannst auch töten“
26.
Das Denkmal von Jan Szczepanik
Der Ort:
Der Szczepanik Platz, an der Mickiewicz - Straße
Der Autor des Entwurfes:
Michał Poręba
Die Enthüllung des Denkmals:
2002
Beziehung zu Tarnów:
Jan Szczepanik der „Polnische Edison“ wurde am 13. Juni 1872 in Rudniki bei Mościsk (gegenwärtige Ukraine) und starb am 8. November 1926 in Tarnów. 1902 heiratete er in der Kathedralebasilika Wanda Dzikowska die Tochter eines Tarnower Arztes Zygmunt Dzikowski. Nach der Heirat zog er nach Tarnów um. In beruflichen Zusammenhang gebracht mit Berlin, Dresden und Wien, kam er immer zur seinen Familie in Tarnów zurück. Auf dem Alten Friedhof befindet sich das Grab des Erfinders in der Familiengruft des Dzikowskis.
Es ist das erste Denkmal in der Welt des Pioniers der Farbfotografie, des Farbfernsehens und des Farbfilms, sowie des Wegbereiters der modernen Webeindustrie, u.a. der kugelsicheren Weste.
27.
Die Figur von St. Maria
Der Ort:
Der Kathedralenplatz, an der Katedralna - Straße
Die Enthüllung der Figur:
14 November 1884
Die Figur hat der damalige Tarnower Bischof Józef Alojzy Pukalski gestiftet. Das Denkmal wurde am 30. Jahrestag der Formulierung des Dogmas über die Unbefleckte Empfängnis enthüllt. Es stellt die Mutter Gottes dar, die auf der Erdekugel steht, und zu ihren Füßen gibt es Mondsichel. Auf Ihrem Kopf ruhte eine Krone mit 12 Sternen. Auf dem Sockel steht geschrieben: "Königin Polens bete für uns."
28.
"Der Elefant"
Der Ort:
Krakowska - Straße, vor dem Einkaufszentrum "Krakus"
Der Autor des Entwurfes:
Jacek Kucaba, Tarnower Bildhauer
Die Enthüllung des Denkmals:
2001
Der Elefant wurde während der Sommerferien im Jahre 2001 vor dem Jugendpalast gehaut. In dem selben Jahr wurde die Skulptur vor dem Einkaufszentrum "Krakus" an der Kreuzung Krakowska-, Nowy Świat- und Mościckiego - Straße gestellt. Anfangs war der Elefant weiß, und dann im Jahre 2003 wurde er von den Kindern bemalt. Immer häufiger wird die Skulptur zum " meeting point" der Tarnower Jugendliche.
29.
"Die Bank der Dichter"
Der Ort:
Wałowa - Straße, vor dem „Spiegelsaal“
Der Autor:
Jacek Kucaba, Tarnower Bildhauer
Die Enthüllung des Denkmals:
3 Dezember 2004
Die Figuren von Agnieszka Osiecka, Zbigniew Herbert, und Jan Brzechwa sitzen auf dem Bank in der Wałowa - Straße (die Hauptfußgängerzone). In den Kasten, die sich neben den Figuren befinden, kann man die Bücher mit ihrem literarischen Schaffen finden.
30.
Die Straßenbahnhaltestelle
Der Ort:
Wałowa - Straße, unweit der ehemaligen Straßenbahnhaltestelle
Die Enthüllung des Denkmals:
Mai 2004
In den Jahren 1911 – 1942 verkehrten in Tarnów, als in der einzigen provinziellen Stadt Galiziens die Straßenbahnen. Die roten Straßenbahnen mit dem himmelblau - gelben Stadtwappen wurden „Marienkäfer“ genannt. Das Streckennetz der Tarnower Straßenbahn umfasste eine Länge von 2,5 Kilometer. Täglich ab 6: 00 bis 22: 00 Uhr fuhren die sechs Straßenbahnwagen alle 6 Minuten.
31.
„Der Markt der Worte“ („Targ słów“)
Der Ort:
Die Grünanlage von Alicja und Jan Preiss, an der Kreuzung Nowy Świat- und Kopernika - Straße
Der Autor des Entwurfs:
Jacek Kucaba, Tarnower Bildhauer



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